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Abbeizmittel

Abbeizmittel werden in ätzende Abbeizmittel, lösende Abbeizmittel und kombinierte Abbeizmittel unterschieden. Ätzende Abbeizmittel werden verwendet um Ölfarben und Lacke von Holz und anderen wenig empfindlichen Materialien zu entfernen

Lösende Abbeizmittel werden verwendet um Lacke aus einer Zellulosebasis zu entfernen.

Kombinierte Abbeizmittel werden zur Entfernung von alten Lack- und Ölanstrichen verwendet. Abbeizmittel sind Sondermüll und gehören nicht in den Hausmüll oder ins Abwasser, sondern möglichst im Originalgebinde zum Schadstoffmobil oder Schadstoffsammelstelle!

Abdeckfolie (Renovierungsarbeiten, Garten)

Durch Renovierungs- oder Gartenarbeiten verunreinigte Abdeck-/Kunststofffolien gehören auf keine Fall in den "Gelben Sack" oder die "Gelbe Tonne"! Kleine Mengen entsorgen Sie in Ihrem Restmüllbehälter, größere Mengen lassen Sie von einem Entsorgungsunternehmen in Ihrer Nähe entsorgen.

Abflussreiniger

Verstopfte Abflüsse gehören zu den kleinen Katastrophen des Alltags. Verzweifelt greift Hausmann oder -frau dann zur chemischen Keule, dem Abflussreiniger. 

Ablussreiniger sind umstritten - denn bei regelmäßiger Anwendung können sie den Rohren schaden.Wenn Sie keine chemischen Abflussreiniger verwenden wollen, gibt es eine einfache und umweltfreundliche Lösung. alles, was Sie dafür brauchen, ist Salz, Natron und weißen Essig. Nach etwa 15 Minuten spülen Sie den Abfluss mit etwas heißem Wasser frei und schon ist er wieder sauber.

Akkus

Unter den Begriff Batterien fallen im Volksmund neben den Trockenzellen auch die wideraufladbaren Akkumulatoren (Ni-Cd Akkus), die Zink-Kohle-Batterien oder auch die Lithium-Batterien, es gibt darüber hinaus aber noch weitere Typen. Um die entsprechenden Verwertungsweg zu gehen, müssen die als Gemisch aus allen Typen anfallenden Altbatterien zunächst sortiert werden. Wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeiten gibt es derzeit für Akkumulatoren. Die dort enthaltenen Metalle (z.B. Quecksilber, Nickel, Cadmium) können in speziellen Aufbereitungsanlagen aus den Batterien zurück gewonnen werden. Akkumulatoren, kurz Akkus, sind wideraufladbare Energiequellen. Sie finden täglich Einsatz in Kleinstgeräten, die nicht an eine Stromversorgung mit Kabel betrieben werden können.Bestimmte Geräte müssen unabhängig vom Lichtnetz betreibbar sein. Bestes Beispiel sind Mobiltelefone, Notebooks, tragbare Musikgeräte, elektronische Spiele und Taschenlampen. Zudem kommt es immer mehr in Mode, dass Geräte, die bislang kabelgebunden betrieben wurden, unabhängig vom Lichtnetz einsetzbar sein sollen wie z.B. schnurlose Festnetztelefone, Rasierapparate und elektrische Werkzeuge. Dies bedeutet, dass man diese mit einer eigenen Energiequelle ausstatten muss. Batterien haben den Nachteil, dass man sie entsorgen muss, wenn sie leer sind, was nicht nur schlecht für die Umwelt sondern auch für den Geldbeutel ist. Daher werden vermehrt Akkumulatoren oder kurz Akkus eingesetzt, die man mit Hilfe von Ladegeräten am Lichtnetz immer wieder aufladen kann. Jeder Händler, der Akkus im Sortiment führt, muss diese, wenn sie verbraucht sind zurücknehmen (grüne BATT-Box) - unabhängig davon, ob sie in seinem Geschäft gekauft wurden. Akkus gehören auf keinen Fall in den Restabfall! Sie können auch am Schadstoffmobil oder auf den Recyclinghöfen abgegeben werden.

Aktenordner

Da meist mehrere Materialen an einem Ordner verwendet werden, muss ein Aktenordner über den Restmüll entsorgt werden. (ohne Inhalt)

Altglas

Nur Verpackungen wie Gläser und Flaschen gehören in die im Landkreis stehenden Altglascontainer. Die Flaschen und Gläser werden entsprechend ihrer Farben grün, braun oder weiß getrennt gesammelt. Andersfarbiges Glas, z. B. blau oder rot gehören in den Grünglascontainer. Fremdmaterialien dürfen nicht in die Altglascontainer geworfen werden, sie verursachen undurchsichtige Einschlüsse im Glas, die auch die Stabilität beeinflussen. Flachglas, wie Fensterglas, Spiegel, etc., hat eine andere mineralische Zusammensetzung als Flaschenglas und darf daher auch nicht in die Altglascontainer geworfen werden.

Altholz

Altholz ist ein wertvoller Rohstoff und wird beispielsweise für die Herstellung von Spanplatten wiederverwendet. ABER! Es muss zwischen unbelasteten und belasteten Hölzern unterschieden werden. Letztere sind als SONDERABFALL zu entsorgen. Zu den belasteten Hölzern gehört mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz wie Garten- und Jägerzäune, Holzfenster (ohne Glas), Holzaußentüren (ohne Glas), Bahnschwellen, Pergolen usw. .

Altkleider /-schuhe (guter Zustand)

Altkleider werden über Straßensammlungen caritativer Organisationen oder deren Altkleidercontainer sowie seit 01.01.2014 durch eigene Altkleidercontainer des Landkreises Spree-Neiße erfasst. Bitte geben Sie nur tragfähige Kleidungsstücke, gut erhaltene Textilien, Schuhe (paarweise gebündelt), Federbetten u. ä. in die Sammlungen.

Altmedikamente

Die meisten gängigen Arzneimittel sind biologisch abbaubar und können in den Hausmüll gegeben werden. Um Missbrauch durch spielende Kinder zu vermeiden, können sie auch in den Apotheken oder am Schadstoffmobil zurückgegeben werden.

Altreifen

Der Reifenhandel nimmt verbrauchte KFZ-Reifen beim Neukauf zurück und führt sie der Aufarbeitung (Runderneuerung) oder der -meist energetischen- Verwertung zu.

Altöle

Altöle sind gefährlicher Sonderabfall, dessen Entsorgung die Altölverordnung regelt. Zum Altöl gehören gebrauchte Schmier- und Kühlöle auf Mineralölbasis aus Motoren, Getrieben, Turbinen u. ä.. Ein Tropfen Altöl kann 1.000 Liter Trinkwasser ungenießbar machen. Lassen Sie den Motorölwechsel bei Ihrem KFZ bei einer Tankstelle oder Fachwerkstatt durchführen, da hier eine umweltgerechte Altölentsorgung garantiert wird. Führen Sie den Ölwechsel selber durch, geben Sie das Altöl dort ab, wo Sie das neue gekauft haben. Bei Rückgabe ist der Kaufbeleg vorzulegen!

Aluminiumverpackungen

Für die Herstellung von Aluminium wird sehr viel Energie verbraucht. Um 1t Aluminium herzustellen, werden 4,5t Bauxit, 1,3t Braunkohle, Kryolith, Ätznatron und 15.000 kWh Strom benötigt. Ein hoher Einsatz für Einwegprodukte wie Aluminiumfolie, -deckel und andere Verpackungen. Deshalb sollten Sie möglichst auf die Verwendung von Aluminiumprodukten verzichten.

Asbest

Auch wenn heutzutage asbesthaltige Geräte oder Isoliermaterialien nur selten zu finden sind, so tritt das Asbestproblem vor allem bei Altbausanierungsarbeiten auf. Dort findet man noch in vielen Fällen Asbest. Wenn möglich, wird das Asbest bei verschiedenen technischen Prozessen wieder eingesetzt. Asbesthaltige Abfälle enthalten krebsauslösende Fasern deshalb ist ein Umgang mit Asbest nur Personen mit Sachkundenachweis gestattet. Wichtig ist, dass das Asbestmaterial nicht beschädigt wird, so dass die lungengängigen Fasern in die Atemluft gelangen können. Auch Nachtspeicherheizgeräte sind zum Teil mit asbesthaltigen Bauteilen versehen.

Asche (ausgekühlt!)

Heiße Asche darf nicht in Restmülltonnen gefüllt werden. Beschädigungen an Müllgefäßen durch heiße Asche sind vom Verursacher zu tragen.

Auslegeware

Auslegeware, wie z.B. Teppiche, Läufer usw., können Sie über die Sperrmüllsammlung entsorgen.

Autobatterien (PKW)

Starterbatterien für Kraftfahrzeuge können bei der Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Wenn gleichzeitig mit dem Kauf einer neuen Autobatterie keine verbrauchte Batterie zurückgegen wird, ist der Vertreiber verpflichtet, ein Rückgabepfand in Höhe von € 7,50 zu erheben. Bei Rückgabe der verbrauchten Batterie wird dieses dann von der Verkaufsstelle zurückerstattet.

Autofelgen

Ihre alten Autofelgen können Sie als Schrott durch den Landkreis abholen lassen.

Autoscheiben

Ist die Autoscheibe vollkommen zerborsten, entsorgen Sie die Scherben in Ihrem Restmüllbehälter. Autoscheiben mit Rissen oder Sprüngen werden nach Abstimmung über den KFZ-Fachbetrieb einer Verwertung zugeführt. Auf keine Fall gehören Autoscheiben in die Glascontainer.

Autowracks

Zugelassene Kfz-Verwertungsanlagen und anerkannte Annahmestellen werden diese entgegen nehmen.

Kontakt

Hausanschrift
Frankfurter Straße 2
03149 Forst (Lausitz)

Postanschrift
Heinrich-Heine-Straße 1
03149 Forst (Lausitz)

Fon: 03562 6925-0
Fax: 03562 6925-102

abfallwirtschaft@lkspn.de

Sprechzeiten

Dienstag
08:00-12:00 Uhr
und
13:00-18:00 Uhr

Donnerstag
08:00-12:00 Uhr
und
13:00-16:00 Uhr
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