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Pressemitteilung Nr. 04/2015, 07.01.2016

Jährliche Winterprobleme in der Müllabfuhr


Nun ist es wieder soweit, die Müllwerker müssen wieder mit den Tücken und Gefahren des Winters kämpfen. Nach nächtlichen Schneefällen sind die Straßen in den Morgenstunden oft nicht oder schlecht geräumt oder es hat sich eine gefährliche Eisschicht gebildet. Für manch einen Bürger unverständlich, aber wo PKW oder auch Kleintransporter vielleicht noch gefahrlos durchfahren können, ist dies für ein Müllfahrzeug nicht möglich. Der Fahrer trägt die Verantwortung für das Fahrzeug und sich aus einem Unfall ergebenden Personen- und Sachschäden. Daher entscheidet auch der Müllwerker hinter dem Lenkrad, ob er eine Straße befährt oder dies aus Sicherheitsgründen unterlässt. Nicht in jedem Fall kann ein Nachfahren an den Folgetagen garantiert werden, da der Tourenplan dies nicht zulässt. Achten Sie auch bei der Beräumung Ihres Gehweges darauf, dass ein Zugang zur Straße vorhanden ist, damit die Müllwerker die Behälter zu ihren Müllfahrzeugen ziehen und entleeren können.            

Ein weiteres Problem zeigt sich, wenn Abfälle in der Restmülltonne festfrieren und, auch mit dreimaligem Anschlagen beim Kippvorgang, sich nicht aus dem Behälter lösen. Für den Bürger ist dies natürlich ärgerlich, muss er doch die Leerung bezahlen, auch wenn der Behälter nicht oder nur teilweise geleert wurde. Behälter mit festgefrorenem Abfall werden in der Regel vom Müllwerker mit einem orangefarbigen Beanstandungsaufkleber gekennzeichnet, der dem Bürger signalisiert, dass ein Leerungsversuch stattgefunden hat, die vollständige Leerung jedoch nicht möglich war. Daher unser Tipp, wickeln Sie Ihre feuchten Abfälle in Zeitungspapier, Kunststofftüten oder Ähnliches, bevor Sie sie in den Restabfallbehälter einwerfen. Auch kann der Standplatz des Restabfallbehälters während der Winterzeit in der Garage oder unter dem Carport das Anfrieren der Abfälle verhindern

Und zu guter Letzt ein Hinweis für alle Ofen- oder Kaminbesitzer. Nicht immer sind kleine Glutnester in der Asche erkennbar und erst Stunden später entwickeln sich Schwelbrände, die unter Umständen nicht nur den Restabfallbehälter in Flammen aufgehen lassen. Sorgen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit vor, indem Sie frisch aus dem Ofen/Kamin gezogene Asche zunächst zwei bis drei Tage in einem kleinem Metalleimer auskühlen lassen und erst danach in den Restabfallbehälter kippen.

 

Kommen Sie gut durch den Winter!

Ihr Eigenbetrieb


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